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Liebe Studierende, liebe Gäste

Herzlich willkommen auf den Seiten des Flipped-Learning am STIF2!

In unterschiedlichen Bereichen und für die verschiedenen Studiengänge bauen wir hier nach und nach eine Sammlung unterschiedlichster, von Studierenden und Lehrkräften erstellen Lern- und Unterrichtsvideos auf.

Warum dieser Zugang zum Lernen?

Es scheint so zu sein, dass eine intensive Beschäftigung mit Lerninhalten VOR dem jeweiligen Unterricht, nachhaltige(re) Lernprozesse fördert. Ein prominentes Beispiel für diesen Zugang ist sicherlich die Webseite khanacademy.org (mehr dazu hier: LINK). Lernvideos können und sollen jedoch nicht nur von Lehrkräften sondern auch von Schülerinnen und Schülern erstellt werden. Hier findet man für den Bereich Ernährung ein paar Zugänge zur Methodik und Thematik: LINK).

Letztlich lässt sich diese Vorgehensweise unter dem Begriff des flipped classrooms zusammenfassen.

Was das ist? Umgedrehter Unterricht – also Lernen zuhause, Üben, Fragen und Probleme besprechen (das ist auch ein zentraler Baustein von wirksamen Lernprozessen) in der Schule oder eben hier am Staatsinstitut.

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Weitere Informationen finden Sie z. B. hier: https://www.flippedmathe.de (Mathematik) oder hier: https://bankhoferedu.wordpress.com / Youtube-Kanal für Englischunterricht (Englisch).

Viel Spaß bei der Nutzung und wir freuen uns über Unterstützung, Mitarbeit, Feedback….!

Workshop Erklärvideos

Hier finden Sie Material und entsprechende Links:

Erklärvideos als PDF

Präsentation zum Workshop:

Präsentation Fachtagung

Freie Musik: 

https://www.medienpaedagogik-praxis.de/kostenlose-medien/freie-musik/

Google: YouTube audiolibrary: https://www.youtube.com/audiolibrary/music

Rechtliche Aspekte der Medienproduktion:

Medienrecht und Schule: LINK

https://irights.info

Recht am eigenen Bild: LINK

padlet.com

Steckbrief

(Padlet.com)

Steckbrief – digitale Werkzeuge für den Unterricht

Name des Tools

Padlet.com

Kurzbeschreibung

Man erstellt eine digitale Tafel, die man durch Videos, Dateien, Bilder untermalen kann.

Wo kriegt man es her?

Internet oder AppStore/Google Play Store

Kosten:

kostenlos, erweiterte Version: $12 monatlich

Verfügbar für

alle Geräte (PC und Mobiltelefon)

online/offline nutzbar

online nutzbar in padlet.com, offline nutzbar in der App durch Anmeldung

Zusammenarbeit/Collaboration

ja

Zusammenarbeit an einer online Tafel

Praxisbeispiel (knapp)

Die Lehrkraft bereitet eine Tafel vor zu einem gewissen Thema und gibt den Schülern einen Auftrag. Sie hängt den Schülern Bearbeitungsmaterial an und die Schüler erarbeiten sich dadurch ihre Antwort.

Zielgruppe

Lehrer und Schüler

evtl. notwendiges Vorwissen

PowerPoint, Tafelbild erstellen

Wie bereichert es meinen Unterricht?

(Nach den Merkmalen guten Unterrichts von H. Meyer):

Zum ersten hat die App eine hohe „Methodenvielfalt“. Man kann das „Padlet“ vorbereiten und im Unterricht bearbeiten, man kann es drucken und somit jedem aushändigen. Außerdem lassen sich, wie oben erwähnt veranschaulichende Medien, wie z. B.: Videos, Bilder, Dokumente oder ein Audio hinzufügen.

Zudem unterstützt es eine „vorbereitete Umgebung“, wie oben deutlich wurde, kann man ein „Padlet“ vorab erstellen und im Unterricht entweder ausgedruckt oder online einbringen. Für die Online-Nutzung ist es nur wichtig, dass jeder der teilnehmen soll, Zugangsdaten für die Nutzung von „Padlet.com“ besitzt.

Im Nachhinein kann man dann entweder selber als Lehrer oder eben als Schüler das „Padlet“ erweitern und/oder bearbeiten, hat aber schon einmal davor was in der Hand, um den Unterricht zu unterstützen und zu begleiten.

Zuletzt bietet es eine Unterstützung für „intelligentes Lernen“. Man kann durch die App genaue Übungsaufträge geben. Zum Beispiel ein Thema wählen, durch eine bestimmte Hintergrundfarbe hervorheben und in die Mitte setzen und außerhalb konkrete Hilfestellungen anbieten. Dafür eignen sich zum Beispiel zum Thema passende Dokumente, Videos oder Stichpunkte. Dazu sollen die Schüler dann ein eigenes Dokument erstellen, zum Beispiel eine Analyse.

Learningapps.org

Steckbrief – digitale Werkzeuge für den Unterricht_Klötzig

Learningapps.org

Kurzbeschreibung

Die App wurde dazu entwickelt schnell und einfach Lern- und Übungsprogramme zu entwickeln und den Schülern bereitzustellen.

Die App unterstützt dabei den Unterricht mit kleinen interaktiven, multimedialen Bausteinen, die online erstellt und in Lerninhalte eingebunden werden können. Man kann entweder schon erstellte Lernmodule von anderen Lehrern nutzen, sich anhand von Vorlagen inspirieren lassen oder der Kreativität freien Lauf lassen. Die Schüler erhalten beim selbstständigen Üben automatisch Feedback zu ihrem Leistungsstand. Außerdem besteht die Möglichkeit zum kooperativen Lernen und Erarbeiten.

Wo kriegt man es her?

Webbasiertes Angebot: www.learningapps.org

Kosten:

kostenlos und werbefrei

Verfügbar für

alle Betriebssysteme

online/offline nutzbar

nur online mit Internetverbindung nutzbar

Zusammenarbeit/Collaboration

Die Schüler können kooperativ oder auch im Wettstreit gegeneinander antreten.

Praxisbeispiel

Das Lernmodule „Paare-Spiel“ lässt sich individuell im Verlauf der Unterrichtseinheit integrieren. Es kann genutzt werden zur Vertiefung, Übung oder zur Wiederholung. Aufgebaut ist es, wie das bekannte Memory-Spiel, dabei werden die Wortkarten dem Thema angepasst.

Andere Lernmodule, wie das „Millionen-Spiel“, lassen sich eher zu Beginn oder am Ende einer Unterrichtssequenz einbetten. Entweder zur Wiederholung der letzten Stunde oder zur Zusammenfassung der behandelten Lerninhalte. Angelehnt an die Fernsehshow „Wer wird Millionär“, müssen auch hier die SuS die richtige Antwort auf die gestellten Fragen herausfinden. Wenn die Antwort richtig ist, steigt man eine Geld-Stufe auf, ist sie falsch beginnt das Quiz von neuem.

Zielgruppe

Durch die variablen Aufgabentypen sind die erstellten Lernmodule individuell in allen Klassenstufen verwendbar.

evtl. notwendiges Vorwissen

keine besonderen Vorkenntnisse nötig

Wie bereichert es meinen Unterricht?

Individuelles Fördern

Der Lehrer kann anhand der App eine innere Differenzierung vornehmen, in dem den Schülern auf ihren Leistungsstand angepasste Lernmodule erstellt werden können.

Zudem können auch die Schüler eigene Übungen erstellen und einzeln Aufgaben wiederholen und vertiefen.

Inhaltliche Klarheit

Durch die Option einen Vollbild-Link zu nutzen, wird dem Schüler nur die gestellte Aufgabe bereitgestellt. Zu Beginn wird die Aufgabe verständlich beschrieben und die Schüler können sofort mit der Bearbeitung anfangen.

Durch die übersichtliche und einfache Navigation der Webseite finden sich Schüler leicht zurecht auch beim Erstellen eigener Lernmodule.

Intelligentes Üben

Da die Lehrkraft die Lernmodule selber erstellen kann, kann sie diese genau anpassen an das Anspruchsniveau der Schüler. Des Weiteren bekommen die Schüler sofort Feedback zu ihrer Eingabe, dadurch entstehen keine Wartezeiten bei der Verbesserung. Aufgrund der variablen Aufgabentypen, kann man den Unterricht abwechslungsreich gestalten und die Schüler sehen sofort Übungserfolge, wenn sie Aufgaben öfters bearbeiten.

 

Flippig genug? Über die vermeintliche Notwendigkeit digitaler Moden im Unterricht

Spannagel diskutiert recht umfänglich die Frage, inwieweit FlippedClassroom ein Konzept ist, das für sich stehend als „DAS“ Tool der Veränderung des Lehrens und Lernens im (Mathematik-)Unterricht steht:

LINK

Zur Diskussion auf dieser Seite: LINK

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